Emotionale Belastungen
Ängste, anhaltende Traurigkeit, Rückzug, starke Unsicherheit oder emotionale Überforderung.
Diagnostik in Witten
Wenn Kinder oder Jugendliche emotional, schulisch oder familiär belastet sind, ist häufig zunächst nicht eindeutig, wodurch die Schwierigkeiten entstehen.
Eine sorgfältige psychotherapeutische Diagnostik hilft dabei, Beschwerden, Verhaltensweisen, Belastungsfaktoren und vorhandene Stärken besser zu verstehen.
Mögliche Fragestellungen
Eine diagnostische Abklärung kann sinnvoll sein, wenn Veränderungen über einen längeren Zeitraum bestehen, den Alltag deutlich beeinträchtigen oder verschiedene Erklärungen möglich sind. Dabei geht es nicht darum, Kinder vorschnell auf eine Diagnose zu reduzieren.
Ängste, anhaltende Traurigkeit, Rückzug, starke Unsicherheit oder emotionale Überforderung.
Konzentrationsschwierigkeiten, Impulsivität, starke Unruhe, Wutausbrüche oder Probleme mit der Selbstorganisation.
Schulvermeidung, Leistungsabfall, Prüfungsangst, Überforderung oder wiederkehrende Konflikte im Schulalltag.
Schlafprobleme, Bauch- oder Kopfschmerzen und andere Beschwerden ohne ausreichende medizinische Erklärung.
Konflikte, Mobbing, Trennung, Verlust oder Schwierigkeiten im Umgang mit Gleichaltrigen.
Wenn Eltern, Jugendliche oder Bezugspersonen Veränderungen wahrnehmen, diese aber noch nicht eindeutig einordnen können.
Schritt für Schritt
Der genaue Ablauf richtet sich nach dem Alter, der Fragestellung und der individuellen Situation. Nicht jeder diagnostische Prozess benötigt dieselben Bausteine.
Wir besprechen die aktuelle Situation, bisherige Entwicklungen und die wichtigsten Fragen.
Wir betrachten Entwicklung, Familie, Schule, frühere Belastungen und bisherige Hilfen.
Je nach Fragestellung können standardisierte Fragebögen und Fremdbeurteilungen eingesetzt werden.
Die Informationen werden mit Blick auf Ursachen, Belastungen, Ressourcen und mögliche Zusammenhänge betrachtet.
Die Ergebnisse werden verständlich erklärt und mögliche nächste Schritte gemeinsam besprochen.
Mögliche Bausteine
Individuell statt schematisch
Nicht jede Belastung führt zu einer psychischen Diagnose. Manchmal zeigen sich vor allem vorübergehende Überforderungen, ungünstige Bewältigungsmuster oder Belastungen im familiären und schulischen Umfeld.
Auch diese Erkenntnisse sind hilfreich. Sie können dabei unterstützen, passende Veränderungen einzuleiten und zu entscheiden, ob Psychotherapie oder eine andere Form der Unterstützung sinnvoll ist.
Nicht bei jeder Fragestellung sind umfangreiche Testverfahren erforderlich. Welche Schritte sinnvoll sind, wird individuell entschieden.
Gezielte Abklärung
Bei Konzentrationsproblemen, Impulsivität, starker Unruhe oder Schwierigkeiten mit der Organisation kann eine gezielte ADHS-Diagnostik sinnvoll sein.
Dabei werden nicht nur einzelne Symptome betrachtet, sondern auch die Entwicklung, das familiäre und schulische Umfeld sowie mögliche andere Erklärungen.
Zusammenarbeit
Je nach Alter und Fragestellung können Eltern und andere wichtige Bezugspersonen in die Diagnostik einbezogen werden.
Mit Einverständnis der Sorgeberechtigten beziehungsweise der Jugendlichen können auch vorhandene Berichte aus Schule, Medizin oder anderen Behandlungen berücksichtigt werden.
Ein Austausch mit anderen Personen oder Einrichtungen erfolgt nur nach vorheriger Absprache und unter Beachtung der Schweigepflicht.
Kosten
Die Praxis ist eine Privatpraxis. Die Kosten richten sich nach Art und Umfang der diagnostischen Fragestellung.
Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen psychotherapeutische Diagnostik häufig im Rahmen der jeweiligen Versicherungsbedingungen. Selbstzahler erhalten vor Beginn eine transparente Einschätzung des voraussichtlichen Umfangs.
Mehr zu Kosten und AbrechnungHäufige Fragen
Nein. Ziel ist zunächst eine sorgfältige Einordnung der aktuellen Situation. Nicht jede Belastung erfüllt die Kriterien einer psychischen Störung.
Das hängt von der Fragestellung und dem notwendigen Umfang ab. Häufig sind mehrere Termine erforderlich.
Bei Kindern und jüngeren Jugendlichen ist die Einbeziehung der Eltern meist ein wichtiger Bestandteil. Bei älteren Jugendlichen wird gemeinsam besprochen, welche Beteiligung sinnvoll ist.
Bei schulbezogenen Fragestellungen können Fremdbeurteilungen hilfreich sein. Dies erfolgt nur nach vorheriger Absprache und mit entsprechender Einwilligung.
Nach Abschluss der Diagnostik werden passende Empfehlungen besprochen. Ob eine Therapie in der Praxis möglich und sinnvoll ist, hängt von der Fragestellung und den verfügbaren Kapazitäten ab.
Sie möchten Belastungen oder auffällige Veränderungen bei Ihrem Kind genauer einordnen lassen? In einem ersten Gespräch klären wir, welche diagnostischen Schritte sinnvoll sein können.